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Kollage
 
 

"Objekt des Monats" im Museum

Im Mai wird ein Brief präsentiert, den Beethoven vor genau 200 Jahren an seinen Bonner Jugendfreund Franz Gerhard Wegeler schrieb. Er schildert dem Vertrauten seine durch die zunehmende Schwerhörigkeit schwierige Lage und bittet, ihm einen Taufschein zu besorgen. Wegeler war als verdienstvoller Medizinalbeamter in französischen Diensten in Koblenz tätig. Beethoven hatte damals zum einzigen Male in seinem Leben konkrete Heiratspläne und benötigte dafür einen amtlichen Taufschein. Seine Verbindung mit Therese Malfatti war jedoch vermutlich bereits gescheitert, als der ebenfalls gezeigte, am 2. Juni 1810 ausgestellte Taufschein in Wien eintraf. Beethoven bezweifelte die Korrektheit des Dokuments. Er war der Meinung, mit seinem früh verstorbenen Bruder gleichen Namens verwechselt worden zu sein.
 
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