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Kollage
 
 

Beethoven und sein Haus – mobil

LvB_klein.jpg Nach den Sommerferien 2010 startete unser pädagogisches Team mit einem neuen Projekt, das vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert wird. Jede der sechs Kolleginnen erteilt in einer von ihr gewählten Grundschule und einer Kindertagesstätte einmal in der Woche einer jeweils anderen Klasse eine Beethoven-Stunde. Dies können pro Schule drei verschiedene Klassen sein, die dann alle 3 Wochen eine neue Beethovenstunde erhalten, oder maximal alle Klassen einer Schule, bei denen dann im Laufe des Schuljahres vier unterschiedliche Beethovenstunden abgehalten werden. So wird insgesamt etwa 700 Kindern in Bonn, St. Augustin, Köln und Kerpen im Laufe des Schuljahres 2010/11 Beethoven nahe gebracht. In vielen Schulen werden die Beethovenstunden auch zu einem Besuch des Museums führen.

Auf diese Weise werden auch solche Kinder für Beethoven, seine Zeit, seine Musik und sein Museum interessiert, die von ihrem familiären und sozialen Hintergrund sicher nicht die Möglichkeit dazu gehabt hätten. In vielen Klassen wird mit unseren Beethovenstunden auch der (nicht stattfindende) Musikunterricht ersetzt, wofür die Lehrerinnen sehr dankbar sind. Die Kinder sind, wie die ersten Schulwochen gezeigt haben, mit Begeisterung dabei und freuen sich immer schon auf unseren nächsten Besuch. Und auch wir freuen uns auf die wöchentlichen Schulbesuche. Wir haben hier die Möglichkeit, aus unserem großen Erfahrungsschatz und Vermittlungsrepertoire zu schöpfen, müssen uns aber auch immer wieder auf die im Vergleich zu unseren Kursen im Beethoven-Haus ganz anderen Gegebenheiten einstellen: Auf die unterschiedliche soziale Zusammensetzung der Klassen, die unterschiedliche Disziplin und in jedem Fall größere Gruppen, außerdem auf einen engeren Zeitrahmen und meistens auch auf weniger Raum. Aber wir hinterlassen unsere Spuren sowohl bei den Kindern selbst als auch in ihren Klassenräumen. Und da die Kinder auch ihren Eltern von unseren Besuchen erzählen, hoffen wir, mit dem Projekt auch wieder weitere Kreise für Beethoven, für Musik und für Kultur überhaupt zu öffnen.

Schon in den ersten Beethoven-Stunden tauchten die Kinder ganz in Beethovens Leben und sein Umfeld ein. Sie lernten verschiedene Beethovenstätten auf Bonns altem Stadtplan kennen. Sie waren zu einem Maskenball ins Bonner Schloss geladen, wo sie auf Beethovens Musik zu einem Ritterballett tanzten. Sie versuchten sich daran, alte Schriften zu entziffern. Sie sangen und hörten Musik von Beethoven. Sie lernten wichtige Beethoven-Porträts kennen und manches mehr.

Die Projekt-Schulen und ihre "Beethoven-Lehrerinnen":

Bonn
Jahnschule (Auerberg), 3 Klassen – Dr. Martella Gutiérrez-Denhoff
Till-Eulenspiegel-Schule, 2 Klassen – Christine Köndgen
Gotenschule (Bad Godesberg), alle Klassen – Ulrike Voss-Boecker

Sankt Augustin
Max-und-Moritz-Grundschule, Sankt Augustin Menden, 2 Klassen – Dr. Silke Bettermann
KGS Sankt Augustin Meindorf, 2 Klassen – Dr. Silke Bettermann

Köln
Anne-Frank-Schule, Köln-Rondorf, 6 Klassen – Dr. Nicole Kämpken

Kerpen
Kindertagesstätte "Sonnenblume", 4 Gruppen – Gitta Schatz-Sträßner


Beethoven mobil bei Kinder zum Olymp

Beethoven mobil erhält den ersten Preis beim Wettbewerb "Kooperation. Konkret 2011"

Fahrtkostenübernahme für Schulen

Lehrerinnen und Lehrer haben die Möglichkeit, sich Fahrt- und Workshopkosten für bedürftige Schülerinnen und Schüler erstatten zu lassen. Der von der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG und der Heinz-Dörks-Stiftung zur Verfügung gestellte Fonds wird vom Schulamt der Stadt Bonn verwaltet.

Informationen zur Kostenübernahme hier.


  BeethovenMobil.pdf (application/pdf 4.9 MB)
Aktuelles aus dem Beethoven-Haus