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Kollage
 
 

Beethoven in Bonn

LvB_App_200.jpg iPhone-App führt zu den Beethovenstätten

Auf den Spuren des berühmtesten Sohnes der Stadt Bonn - Ludwig van Beethoven – führt die neue Stadt- und Kulturführungs-App Besucher, Gäste und Bewohner durch Bonn. Diese Audioguide App entstand in Zusammenhang mit der Spendenaktion 5000x5000 für das neue Beethoven Festspielhaus.

Die Stadt-Kulturführungs-App durch Bonn erzählt über den berühmtesten Sohn der Stadt, Ludwig van Beethoven, und sein Leben in Bonn. Entlang der 13 Stationen, die mit dem Leben des Komponisten verwoben sind, erfahren die App Nutzer anhand des Audioguides vieles über seine Familie und Vorfahren, seine musikalische Entwicklung und den Freundeskreis, seinen Charakter und den Zeitgeist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Zu den jeweiligen Stationen gibt es historische und aktuelle Bilder zu sehen und ausgewählte in Bezug stehende Musikstücke von Beethoven zu hören. Darüber hinaus werden in Textform die biographischen Daten Beethovens und die Tradition der Beethoven- und Kammermusikfeste präsentiert.

Wie es zu der Idee der App kam:
2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag. Seine Geburtsstadt Bonn wird dieses Ereignis würdig begehen - gerne mit und in einem neuen, einzigartigen Beethoven-Festspielhaus. Die Deutsche Post DHL stellt dafür rund 30 Millionen Euro in Aussicht; Bund und Land werden das Projekt unterstützen. Aber Beethoven war gerade in Bonn immer auch Bürgersache. Mit der Initiative "5000 für Beethoven" (www.5000.ag) des von Wolfgang Grießl ins Leben gerufenen Beethoven Festspielhaus Förderverein e.V. sollen weitere Spenden in einer Höhe von 25 Millionen Euro mobilisiert werden. Schon viele Bonner Bürger haben sich beteiligt, doch werden noch weitere Spender gesucht.

Das brachte das IT-Architekturhaus synalis aus Bonn auf die Idee mit einer Beethoven App für Bonn mehr Aufmerksamkeit für die Spendeninitiative zu gewinnen. Und so sponserte und produzierte das IT-Unternehmen die App mit der Unterstützung aller namhaften Bonner Beethoven Organisationen und weiterer Partner.

Beteiligte Partner in alphabetischer Reihenfolge:
· Beethovenfest
· Beethoven Festspielhaus Förderverein e.V.
· Beethoven-Haus Bonn
· Beethoven Orchester Bonn
· Bonn-Information
· Bürger für Beethoven e.V.
· Mathias Bauer – Sprecher mit Studio
· Musikproduktion Dabringhaus und Grimm
· Netzwerk Ludwig van B. e.V.
· OkoloGraf – Stadtführungen
· synalis GmbH & Co. KG
· tonwelt professional media GmbH
· Tourismus & Congress GmbH

Die App: "Beethoven in Bonn"
Die App "Beethoven in Bonn" führt zu 13 Orten, die in einer besonderen Verbindung zu Beethoven stehen – vom Beethovenhaus über das Residenzschloss bis hin zur Beethovenhalle. Zu jedem dieser Orte können die Nutzer sich interessante Informationen auf dem Audioguide anhören und zusätzlich eine Komposition von Beethoven auswählen. Auch Besucher, die sich nicht so gut in Bonn auskennen, sehen auf dem integrierten Stadtplan ihren aktuellen Standort und können so schnell die nächste Sehenswürdigkeit finden. Zusätzlich zeigt die App auf dem Menü immer die genaue Entfernung zu den verschiedenen Beethoven-Orten in der Stadt an. So werden die Nutzer gut durch Bonn navigiert und haben immer den nächsten Ort im Blick.

Die deutschsprachige App kann im iTunes Store kostenlos auf iPhone, iPod Touch und iPad geladen werden. Die App ist für iPhone 5 optimiert und erfordert iOS 5.0 oder neuer. Größe: 70,8 MB

Auszüge aus dem Audioguide:
1. Station "Beethovendenkmal auf dem Münsterplatz"
"Ludwig van Beethoven, geboren zu Bonn 1770. Dies steht großgeschrieben auf der vorderen Seite des Denkmalpostaments für den berühmten Komponisten auf dem Münsterplatz in seiner Geburtsstadt Bonn. Das Denkmal selbst, zwar nicht mitten auf dem Platz aufgestellt, zieht von allen Ecken des Platzes die Blicke auf sich. Das mehr als acht Meter hohe Monument bringt der Stadt ihren prominenten Sohn zurück und der lebt in ihr weiter."

"Die überlebensgroße Figur des Musikers selbst, auf hohem Postament stehend, zeigt einen Kunsttitanen: Ein schwerer, reichlich drapierter Mantel umhüllt die Figur des Musikers, der Blick in die Ferne gerichtet, die Gesichtszüge angespannt, die Lippen zusammengepresst - ein Ausdruck höchster Konzentration für die unsterbliche Musik, für seine eigene Unsterblichkeit. Beethoven im Moment der Inspiration - das Motiv des Denkmals wurde von Hähnel bewusst so gewählt und mit der Aufschrift auf dem Postament unterstrichen: Ludwig van Beethoven, geboren zu Bonn 1770 – das Todesdatum ausgespart!"

10. Station "Beethoven-Haus"
"Die Familie mietete nach der Heirat ein Haus in der Bonngasse 515, die heutige Bonngasse 20, in zweiter Reihe. Es war ein ziemlich kleines Haus: Eine sehr schmale Haustreppe, enge Räume, mit wenigen Fenstern versehen: Das Haus wirkte innen eher dunkel. Das Vorderhaus bewohnten die Familie von Philipp Salomon, ebenfalls Musiker der Hofkapelle und ein guter Bekannter der Beethovens. In diesem Gartenhaus in der Bonngasse kamen drei der sieben Kinder der Familie zur Welt, unter ihnen Mitte Dezember 1770, höchstwahrscheinlich am 16. auch Ludwig, der am 17. in der Remigiuskirche, ein paar Straßenzüge weiter, getauft wurde."

"1889 stand das Haus in der Bonngasse 20 zum Verkauf. Diese Gelegenheit ergriffen zwölf Bürger der Stadt: Sie gründeten den 'Verein Beethoven Haus' und kauften das baufällig gewordene Gebäude. Geplant war, das Haus wieder in den Zustand zu versetzten, in dem das Haus zu Zeiten von Beethovens Geburt sich befand und daraus eine Gedenkstätte für den Komponisten zu errichten."

12. Station "Beethovenhalle und Beethon-Skulptur"
"Kaum hatte nach dem Zweiten Weltkrieg der Wiederaufbau angefangen, stellte sich bereits 1949 für die Stadtverwaltung die Frage nach dem neuen Standort für die im Herbst 1944 zerstörte zweite Beethovenhalle. Mit dem Beginn einer Spendenaktion für die neue Beethovenhalle äußerten die Bürger der Stadt ihren eindeutigen Wunsch nach raschem Wiederaufbau dieser musikalischen Kulturstätte."

"Planung und Bau dieser neuen und dritten Beethovenhalle übernahm 1953 ein 28-jähriger Architekt aus Berlin, Siegfried Wolske. Lange Zeit war die Finanzierung des Projekts nicht gesichert. Erfolgreiche gemeinsame Bemühungen der Stadt, des Landes NRW, des Bundes und privater Spender führten schließlich dazu, dass im April 1957 mit dem Bau begonnen wurde."

Hier geht's zur App Beethoven in Bonn
 
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