Die schönsten Titel unserer Notensammlung
Notendrucke des 18. und 19. Jahrhunderts sind rare Sammelobjekte. Sie werden meist nur von spezialisierten Musikantiquariaten angeboten. Im Gegensatz zu Büchern wurden Noten nicht mit dekorativen Einbänden versehen. Das größere Format sowie die für den Notendruck üblichen Herstellungsverfahren Kupferstich und Lithographie boten aber die Möglichkeit, über künstlerisch gestaltete Titelblätter das Kaufinteresse zu wecken. Bei Ausgaben im Typendruck, einem vor 1800 gebräuchlichen Notendruckverfahren, wurden Titel gelegentlich mit Holzschnitt-Vignetten verziert. Für die Gestaltungsfreude der Stecher spielte der musikalische Rang der Komposition meist keine Rolle.
Wir zeigen eine kleine, das Auge inspirierende Auswahl schöner "Musiktitel" aus unserer Notensammlung. Die Illustrations-Motive der Bibliotheks-Webseiten werden so in ihrem originalen Zusammenhang sichtbar.
Einem ähnlichen Thema widmete sich die vergangene Wechselausstellung: Beethovens Musik erscheint - Dekorative Notendrucke des 18. und 19. Jahrhunderts
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