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Ludwig van Beethoven, Streichquartett (C-Dur) op. 59,3, Partitur, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, BH 62

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Wissenswertes
Vom Hausquartett zur Fernsehmelodie

Die hier abgebildete Handschrift ist das Partitur-Autograph des Streichquartetts op. 59 Nr. 3, des letzten der sogenannten Rasumowsky-Quartette. Andreas Kyrillowitsch Graf Rasumowsky (1752-1836), Gesandter des Zaren am Wiener Hof, war leidenschaftlicher Musikliebhaber und unterhielt zwischen 1808 und 1816 ein eigenes Hausquartett unter der Leitung von Ignaz Schuppanzigh. Obwohl Rasumowsky und Beethoven sich gut kannten, liegt die Widmung der drei Quartette an Rasumowsky nicht nur in der Freundschaft zwischen dem Grafen und dem Komponisten begründet, denn reiche Gönner bezahlten für Widmungen auf musikalischen Werken. Der Einfluß Rasumowskys auf die Quartette wird auch deutlich in der Verwendung russischer Volksmelodien, die Beethoven in die ersten beiden Quartette einbaute. Im dritten Quartett verzichtete er darauf, es ist insgesamt schlichter angelegt. Dies trug vielleicht mit dazu bei, dass das dritte Quartett von den Zeitgenossen als das einzig erträgliche der Reihe angesehen wurde, während vor allem die ersten beiden in der Kritik der Allgemeinen musikalischen Zeitung (27. Februar 1807) schlecht weg kamen. Sie wurden als "sehr lang und schwierig, tiefgedacht und trefflich gearbeitet, aber nicht allgemein fasslich" charakterisiert. Der Erfolg des dritten Rasumowsky-Quartetts lässt sich auch an der Tatsache messen, dass es schon zu Beethovens Lebzeiten bearbeitet wurde: 1819 für Klavier und 1820 für zwei Gitarren. Die Beliebtheit des Quartetts blieb bestehen: Die Fuge des letzten Satzes kannten viele Fernsehzuschauer als Erkennungsmelodie des "Literarischen Quartetts" ... (J.R.)

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