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Sechs Quartette für zwei Violinen, Viola und Violoncello (F-Dur, G-Dur, D-Dur, c-Moll, A-Dur, B-Dur) op. 18

Hörproben
Nr. 1: 1. Allegro con brio (365 kB)
Nr. 1: 2. Adagio affettuoso ed appassionato (365 kB)
Nr. 1: 3. Scherzo. Allegro molto (365 kB)
Nr. 1: 4. Allegro (365 kB)
Nr. 2: 1. Allegro (365 kB)
Nr. 2: 2. Adagio cantabile - Allegro - Tempo I (365 kB)
Nr. 2: 3. Scherzo. Allegro (365 kB)
Nr. 2: 4. Allegro molto, quasi Presto (365 kB)
Nr. 3: 1. Allegro (365 kB)
Nr. 3: 2. Andante con moto (365 kB)
Nr. 3: 3. Allegro (365 kB)
Nr. 3: 4. Presto (365 kB)
Nr. 4: 1. Allegro ma non tanto (365 kB)
Nr. 4: 2. Andante scherzoso quasi Allegretto (365 kB)
Nr. 4: 3. Menuetto. Allegro (365 kB)
Nr. 4: 4. Allegretto - Prestissimo (365 kB)
Nr. 5: 1. Allegro (365 kB)
Nr. 5: 2. Menuetto (365 kB)
Nr. 5: 3. Andante cantabile (365 kB)
Nr. 5: 4. Allegro (365 kB)
Nr. 6: 1. Allegro con brio (365 kB)
Nr. 6: 2. Adagio ma non troppo (365 kB)
Nr. 6: 3. Scherzo. Allegro (365 kB)
Nr. 6: 4. La Malinconia. Adagio - Allegretto quasi Allegro (365 kB)

Entstehung
Sommer/Herbst 1798 bis Sommer/Herbst 1800
Franz Joseph Maximilian Fürst Lobkowitz gewidmet

Die sechs Streichquartette Opus 18 entstanden in den Jahren 1798 bis 1800. Für Beethoven sind sie eine Premiere: noch nie zuvor hatte er sich an die Gattung Streichquartett gewagt. Zwar hatte er schon zahlreiche Werke für Kammermusik geschrieben, auch für unterschiedliche Streicherbesetzungen. An das Streichquartett, einer Gattung, in der Mozart und Haydn brilliert hatten, traute er sich erst vergleichsweise spät, zu einem Zeitpunkt, da z.B. rund die Hälfte seiner Klavierwerke schon vorlag. Den Auftrag zur Komposition der Quartette erhielt Beethoven wohl im Herbst oder Winter 1798/99 vom Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz. Die Reihenfolge der Quartette ist nach ihrer Entstehung eine andere als die uns heute geläufige. Beethoven begann im Spätherbst 1798 mit dem 3. Quartett in D-Dur und vollendete es Anfang 1799. Zwischen Januar und März schrieb er das 1. Quartett in F-Dur nieder, gefolgt vom 2. Quartett in G-Dur, das er wahrscheinlich im Mai des Jahres abschloß. Die ersten drei Quartette lieferte er dem Auftraggeber, Fürst Lobkowitz, in einer Abschrift wahrscheinlich Anfang Oktober. Den Skizzen nach begann Beethoven die Arbeit des 5. Quartetts in A-Dur unmittelbar nach Abschluß der ersten drei Quartette, unterbrach sie jedoch zugunsten anderer Werke. Das Quartett war wohl im Herbst 1799 beendet. Es folgten das 4. Quartett in c-Moll und schließlich das 6. Quartett in B-Dur, welches Beethoven im Frühjahr oder Sommer 1800 komponierte. Wohl ebenfalls in diesem Sommer revidierte er noch einmal die ersten drei Quartette grundlegend und übergab alle sechs Quartette op. 18 im Oktober 1800 an Fürst Lobkowitz. (J.R.)

Musikhandschriften
Skizzen, HCB Mh 64
Skizzen, HCB Mh 65
Skizzen, L 3
Skizzen, NE 104
Überprüfte Abschrift, op. 18,1, frühe Fassung, Stimmen, BH 84

Erstausgaben
Originalausgabe, op. 18, 1-3, Stimmen, Mollo, 159, C 18 / 37
Originalausgabe, op. 18, 4-6, Stimmen, Mollo, 169, C 18 / 45
Erstausgabe, op. 18, 6, Partitur, André, 5267, HCB C Md 80
Erstausgabe, op. 18, 1-5, Partitur, André, 5262-5266, C 18 / 1
Titelauflage, op. 18, 1-6, Stimmen, Mollo, 1111, 1121, C 18 / 51
Titelauflage, op. 18, 1-3, Stimmen, Mollo, 959, HCB C op. 18

Musikdrucke
Bibliographische Angaben im Katalog der Bibliothek

Schriftdokumente
Billet an Nikolaus Zmeskall, Wien, vor Juni 1801, HCB Br 267
Brief an Carl Amenda in Wirben, Wien, 1. Juli 1801, HCB BBr 1
Brief an Hoffmeister & Kühnel in Leipzig, Wien, 8. April 1802, NE 197

Bilder
Carl Amenda (1771-1836) - Gemälde von Johann Samuel Benedictus Grune, um 1808, B 205/a
Carl Amenda (1771-1836) - Anonyme Fotografie, Mitte 19. Jahrhundert ?, B 200
Carl Amenda (1771-1836) - Fotografie des Gemäldes von Johann Samuel Benedictus Grune, um 1900 ?, B 205/b
Carl Amenda (1771-1836) - Fotografie einer anonymen Miniatur, um 1920 ?, B 1233
Franz Joseph Maximilian Fürst von Lobkowitz ( 1772-1816) - Fotografie eines wohl von Friedrich Oelenhainz stammenden Ölgemäldes, um 1935?, NE 81, Band I, Nr. 173

Literatur
Bibliographische Angaben im Katalog der Bibliothek

Handschriftliche Quellen in anderen Bibliotheken
Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv
Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv
Mainz: Musikverlag B. Schott's Söhne, Verlagsarchiv
Frankreich, Paris: Bibliothèque nationale de France, département Musique, MS-89
Großbritannien, London: The British Library
Russland, Moskau: Gosudarstvennyj central'nyi muzej muzykal' noj kul'tury im. M. I. Glinki
Tschechien, Nelahozeves: Roudnicka Lobkowiczka sbirka, zamek

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