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Ludwig van Beethoven, Skizzenblatt zu "Adelaide" op. 46 und zu einer Quartettfuge (Hess 245), Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Mh 62

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Wissenswertes
Altpapierrecycling

"Geiz ist geil", dachte sich vermutlich auch Beethoven. Zumindest bei seinen Notenpapieren ließ er nichts umkommen. Auf diesem autographen Blatt wurden Vorder- und Rückseite zu unterschiedlichen Anlässen beschriftet. Was jetzt als Rückseite erscheint, war für Beethoven wahrscheinlich ursprünglich die Vorderseite des Blattes (der breite Rand liegt rechts außen), diese Seite beschriftete er zuerst. Notiert hat er hier einen vierstimmigen Satz, ein Präludium zu einer Fuge, vielleicht für Streichquartett. Dieser Entwurf gehört zu den Materialien, die während Beethovens Unterricht bei Johann Georg Albrechtsberger 1794 und 1795 entstanden sind: wahrscheinlich war es eine Übung oder Aufgabe im Kontrapunkt gewesen. Wenig später arbeitete Beethoven an der Vertonung des Liedes "Adelaide" op. 46 (es erschien im Februar 1797 im Druck). Vielleicht hatte er gerade einen guten Gedanken, aber kein Notenpapier zur Hand. Jedenfalls nahm er die unbeschriftete Rückseite dieses Blattes (jetzt die Vorderseite) und skizzierte darauf den 1. Teil des Liedes. (J.R.)

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