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Ludwig van Beethoven, Heiligenstädter Testament.
Mit Übertragung und Kommentar in deutscher, englischer, französischer, italienischer, spanischer und japanischer Sprache, hg. von Sieghard Brandenburg, Neuauflage 1999
(Reihe III Ausgewählte Handschriften in Faksimile-Ausgaben, Band 12)

13,00 Euro
Bestellung beim Carus-Verlag

Inhalt:

  • Übertragung

  • Kommentar

  • Vollständiges Faksimile

51 Seiten, Faksimile lose beigelegt, 1 Abbildungen

Zum Autor/Herausgeber:

Dr. h. c. Sieghard Brandenburg geboren 1938 in Bad Frankenhausen (Thüringen). Studium: Musik (Hauptfach Oboe), Musikwissenschaft und Mathematik an der Hochschule für Musik und an der Universität in Freiburg im Breisgau, später Musikwissenschaft, Mathematik und neuere Geschichte an der Universität Bonn. Promotion zum Dr. h. c. im Juni 2000 an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1968 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Beethoven-Archivs Bonn, seit 1984 Direktor des Beethoven-Archivs und bis zu seiner Pensionierung am 31. Januar 2003 dessen wissenschaftlicher Leiter.

Zusammenfassung:

Auf Anraten seines Arztes verbrachte Beethoven die Sommermonate des Jahres 1802 in Heiligenstadt, einem idyllisch gelegenen Dorf nahe Wien, um sich dort bei einer Badekur zu erholen. Während seines Aufenthalts erkrankte er ernsthaft, was ihn möglicherweise bewog, das sog. "Heiligenstädter Testament" zu verfassen. Datiert vom 6. Oktober 1802, gehört es zweifellos zu den bekanntesten Dokumenten aus Beethovens Leben. Allerdings ist es weniger ein Testament im juristischen Sinne, sondern stellt vielmehr eine Rechtfertigungsschrift dar, Ausdruck der Lebenskrise, in der sich Beethoven befand. In einer leidenschaftlichen und pathetischen Sprache verfasst, begründet Beethoven sein oftmals schroffes Verhalten mit der beginnenden Ertaubung, die er bis zu diesem Zeitpunkt geheim gehalten hatte.