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Stefan Wolf, Beethovens Neffenkonflikt. Eine psychologisch-biographische Studie, 1995
(Reihe IV Schriften zur Beethoven-Forschung, Band 12)

27,00 Euro
Bestellung beim Carus-Verlag

Inhalt:

  • Danksagung

  • Vorwort (von Sieghard Brandenburg)

  • Einleitung

  • Die Geschichte der Rezeption des Neffenkonflikts in der Beethoven-Biographik

  • Die Biographen

  • Exkurs: Das Jahr 1813

  • Die Lebenslage Beethovens im Jahr 1815

  • Phänographie der Neffenepisode

  • Exkurs: Das Leben des Neffen nach Beethovens Tod

  • Psychologische Betrachtungen

  • Beethoven als Erzieher

  • Die familienpsychologische Ebene

  • Die entwicklungspsychologische Ebene

  • Die Genese des Vormundschaftsanspruchs

  • Das Phänomen "Moratorium"

  • Der Neffe als Schüler und Student

  • Der Suizidversuch des Neffen

  • Beethovens Krankheiten aus psychosomatischer Sicht

  • Beethovens Lebensthemen

  • Epilog

  • Literaturverzeichnis

  • Anhang
    Kurzfassung des Neffenkonflikts
    Thematische Deskriptionen

300 Seiten, 8 Abbildungen

Zum Autor/Herausgeber:

Stefan Wolf, geb. 1956 in Potsdam, studierte von 1979 bis 1984 Klinische Psychologie in Berlin. 1992-1997 Ausbildung als Psychoanalytiker. Neben seiner Tätigkeit als Psychologe mehrere interdisziplinäre Arbeiten. So promovierte er 1991 im Fach Klinische Psychologie mit einer Dissertation über "Beethovens Neffenkonflikt" und veröffentlichte 1999 eine Abhandlung über "Gesten der Idealität. Wittgensteins Häuser" in Heft 7 ("Die Architektur und das Unbewußte") der Zeitschrift "Der Architekt".

Zusammenfassung:

Beethovens konflikthafte Beziehung zu seinem Neffen Karl rückte zuletzt vor allem durch die provozierenden Thesen der Psychoanalytiker Editha und Richard Sterba in den Mittelpunkt des Interesses. In der Folge entwickelte sich eine umfangreiche, kontrovers geführte Diskussion. Stefan Wolf greift dieses Thema auf, um es mit zeitlichem Abstand erneut aus psychoanalytischer Sicht zu beleuchten. Eine ausführliche Rezeptionsgeschichte der Darstellung des Neffenkonflikts, biographische Betrachtungen der Lebensumstände Beethovens und der eingehend dargelegte Verlauf des Prozesses um die Vormundschaft bilden die historische Grundlage für seine umfassende und anschauliche psychoanalytische Untersuchung.