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Rudolf Bockholdt, Studien zur Musik der Wiener Klassiker, 2001
(Reihe IV Schriften zur Beethoven-Forschung, Band 14)

35,00 Euro
Bestellung beim Carus-Verlag

Inhalt:

  • Vorwort

  • Über das Klassische der Wiener klassischen Musik

  • Ein Mädchen, das auf Ehre hielt: eine "sehr gewöhnliche Geschichte". Der Erzählton in Liedern und Instrumentalmusik von Koseph Haydn

  • Liebe zu einer unterschätzten Komposition Joseph Haydns. Die Finalsätze von Haydns "Russischem" Quartett in G-Dur und Mozarts "Haydn"-Quartett in d-moll

  • Zur neuen Funktion von Klavier und Orchester in den Mittelsätzen von Mozarts Konzerten seit 1784

  • Der Schlußsatz von Mozarts Streichquintett in C-Dur, KV 515. Bau im Großen und Geschehen im Kleinen

  • Auftritt, Wiederkehr und Beendigung. Rondo-Form und Konzert-Realität in den Schlußsätzen von Mozarts Klavierkonzerten

  • Zu Mozarts Tonalitätsvorstellung. Variabilität des tonalen Sinnes thematischer Gestalten

  • Proportion der Tempi und Metamorphose des Tempos im ersten Satz von Beethovens Vierter Symphonie

  • Zum Andante Cantabile von Beethovens Klaviertrio Op. 97 und zu seiner Stellung im Werkganzen

  • Beethovens zweiundzwanzigste Diabelli-Variation

  • Der letzte Satz von Beethovens letzter Violoncellosonate, Op. 102 Nr. 2

  • "Wenn nur die Sprache dir bekannt ist"

  • Freiheit und Brüderlichkeit in der Musik Ludwig van Beethovens

  • Beethoven und Bruckner: Analoges und Inkommensurables

  • Eigenschaften des Rhythmus im Instrumentalen Satz bei Beethoven und Berlioz

  • Französische und deutsche Sprachvertonung. Zusammenhänge zwischen Sprache, ihrer Vertonung und Instrumentalsatz bei Berlioz im Vergleich mit Beethoven

  • Ein ungewöhnliches, aber altehrwürdiges Versmaß in Schuberts Liedern

  • Zum langsamen Satz des Streichquintetts von Franz Schubert. Schubert und die Kadenz

  • Die Kunst, heim zu finden. Über Schlüsse und nschlüsse in Schuberts Instrumentalmusik


  • Weitere Schriften von Rudolf Bockholdt

XII und 356 Seiten, 2 Abbildungen

Zum Autor/Herausgeber:

Prof. Dr. Rudolf Bockholdt, geb. 1930. Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Kirchengeschichte in Heidelberg. 1960 Promotion über die frühen Messensätze von Guillaume Dufay (Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte Bd. 5, Tutzing 1960), 1970 Habilitation München mit der Schrift "Berlioz-Studien (MVM Bd. 29, Tutzing 1979). Professor für Musikwissenschaft an der Universität München; Ruhestand seit 1995. Hauptarbeitsgebiete: spätes Mittelalter und frühe Neuzeit, Wiener Klassik und 19. Jahrhundert.

Zusammenfassung:

Die Publikation sammelt Aufsätze des Musikhistorikers Rudolf Bockholdt zu Werken von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert mit einem Schwerpunkt auf Beethoven sowie zu übergeordneten Fragen, die mit der Musik der Wiener Klassiker in Zusammenhang stehen (was ist musikalische Klassik? Wie beeinflusst Sprache die Komposition?). Die Texte entstanden in den Jahren zwischen 1970 und 2000. Sie vermitteln Bockholdts methodische Flexibilität, die sich den Erfordernissen der jeweiligen Komposition anpasst und gerade dadurch zu grundsätzlichen Problemen vorstößt. Die Texte sind teils von vornherein als schriftliche Beiräge abgefasst, teils mündliche Vorträge, die sich an ein je unterschiedliches Publikum gewandt haben. Dadurch entsteht eine ansprechende Vielfalt von Darstellungsmethoden, in der deutlich wird, dass der Gegenstand der Wiener klassischen Musik zwar sachliche Forderungen an seine sprachliche Darstellung richtet, die nicht ignoriert werden dürfen, dass dies aber keineswegs sprachliche Verstiegenheit zur Folge haben muss. Über seinen wissenschaftlichen Ertrag hinaus kann das Buch von jedem Leser als intensive Anleitung zum Selbststudium Wiener klassischer Musik genutzt werden.