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Der "männliche" und der "weibliche" Beethoven
Bericht über den Internationalen musikwissenschaftlichen Kongress vom 31. Oktober bis 4. November 2001 an der Universität der Künste Berlin
Herausgegeben von Cornelia Bartsch, Beatrix Borchard und Rainer Cadenbach
Mit einer beigelegten CD-ROM "Texte und Materialien"
(Reihe IV Schriften zur Beethoven-Forschung, Band 18)
44,00 Euro
Bestellung beim Carus-Verlag
Inhalt: Einleitung
I. Denkschemata und Projektionen
Helmut Rösing, Hamburg
Auf der Suche nach Männlichkeitssymbolen - Beethoven und die Sonaten(hauptsatz)form
Sanna Pederson, Oklahoma
Beethoven und die Männlichkeit im Kontext der Revolution von 1848/49
Emar Budde, Kandern
Musik und Zeit - Beethoven und Schubert
Christian Thorai, Berlin
Beethovens "männliche Dichterkraft" - Zuschreibungen von Analyse / Analyse von Zuschreibungen
Ingeborg Pfingsten, Berlin
"männlich"/"weiblich": nicht nur im Sprachgebrauch von Adolf Bernhard Marx
Annegret Huber, Wien
Was Mütter natürlicherweise hervorbringen - Anton Reichas "idée mère" und andere Anforderungsprofile
Albrecht Riethmüller, Berlin
Nach wie vor Wunschbild: Beethoven als Chauvinist
II. "Kindheitsmuster" und Familienrollen
Dagmar Hoffmann-Axthelm, Basel
Mutmaßungen über Adam und Eva nebst solchen über Beethoven und die ferne Geliebte
Klaus Martin Kopitz, Berlin
Beethovens Wesen - Gedanken zu einer "Borderline-Persönlichkeit"
Dieter Schnebel, Berlin
Mutter-Vater - musik- und psychoanalytische Überlegungen zu Beethoven
III. Ein weibliches Netzwerk
Freia Hoffmann, Oldenburg
Wahrnehmungsprobleme: Beethoven und die Frauen
William Kinderman, Champaign/Illinois
Die "Priesterin" und die Retterin: Über Geschlechterrollen in Leben und Kunst Beethovens
Christian Lambour, Wien
Nannette Streicher - nicht nur Klavierbauerin
IV. Geschrieben für …
Ernst Herttrich, Bonn
Beethovens Widmungsverhalten
Margret Jestremski, Berlin
Biographische Bezüge in Beethovens Liedschaffen: Zueignung - Zuneigung?
V. Berlin - ein frühes Beethoven-Biotop
Renate Moering, Frankfurt am Main
Bettine von Arnims literarische Umsetzung ihres Beethoven-Erlebnisses
Thomas Schmidt-Beste, Heidelberg
"Durchgeschrieben" oder "stecken geblieben"? Felix Mendelssohn Bartholdy und die Klaviersonate in der Nachfolge Beethovens
Cornelia Bartsch, Berlin
Lebewohl - Fanny Hensels Auseinandersetzung mit Beethovens späten Werken
Martina Sichardt, Berlin
Beethovens Geist aus Marx' Händen. Die Komponistin Emilie Mayer (1812-1883)
VI. Von Priesterinnen und Dienern
Dörte Schmidt, Stuttgart
"… in vierfach geschlungener Bruderumarmung aufschweben". Beethoven und das Streichquartett als ästhetische, politische und soziale Idee in der zeitgenössischen Publizistik
Beatrix Borchard, Hamburg
Quartettspiel und Kulturpolitik im Berlin der Kaiserzeit. Das Joachim-Quartett
Inka Prante, Stuttgart
"Warum sollten nicht auch Frauen in der Tonkunst excellieren können?" Joachim-Schülerinnen im Streichquartett
Philipp Albrecht, Berlin
"Eine Amazonengruppe mit ästhetischem Programm"
Beate Angelika Kraus, Bonn
Elly Ney und Thérèse Wartel: Beethoven-Interpretation durch Pianistinnen - eine Selbstverständlichkeit?
Martella Gutiérrez-Denhoff, Bonn
Mit Beethoven zur Musik. Wege der Beethoven-Vermittlung an die Jugend
Texte und Materialien CD-ROM
Abkürzungsverzeichnis
Namenregister
482 Seiten
Förderer: Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
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