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Musikvisualisierung

Mit dem Genre "Musikvisualisierung" wurde eine neue Form geschaffen, in der sich traditionelle mit experimentellen Ausdrucksmitteln verbinden. Auf die Frage "wie kann die neue Technik sinnvoll für die inhaltliche Vermittlung eingesetzt werden?" wurde eine konkrete Antwort gefunden: indem Beethovens Musik durch eine dreidimensionale Computer-Visualisierung neu und anders erfahrbar gemacht wird. Mit dem Neuen Medium "Virtuelle Welt" können sowohl räumlich-szenische als auch ästhetische als auch interaktive Strategien neu ausgelotet werden.

Die beiden ersten Werke Beethovens, die in das visuelle 3D-Medium übertragen wurden, sind Beethovens Oper "Fidelio" und die Klavier-Bagatelle op. 126 Nr. 4.

Bei diesen Musikvisualisierungen werden nicht Gefühle bebildert, Frequenzkurven koloriert oder subjektive synästhetische Modell zugrunde gelegt, vielmehr werden modernste Hard- und Software - Lautsprecher, Projektoren, Leinwand, Interaktionsgeräte, Programmierung, Daten - so eingesetzt, dass sie eine ganz neuartige dreidimensionale Klang-, Raum- und Bildwirkung beim Publikum hervorrufen. Grundlegende Idee ist: Musik ist ein aus Tönen bestehender Fluss (Ablauf in der Zeit), der über den Programmiercode einen (gestalteten und gestaltbaren) Fluss von Bilddaten auslöst.


  Szene Florestans Vision