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Thema: An die Hoffnung op.94
Frauke Aulbert wrote on 09.02.2005:
Hallo!

Ich möchte gern wissen, woher das dem Lied vorangesetzte Rezitativ in opus 94 stammt. Kann mir jemand weiterhelfen? Aus der 'Urania' stammt es nicht? Hat Beethoven es vielleicht selbst gedichtet? Oder woher könnte er es haben? (Text lautet: Ob ein Gott sei? Ob er einst erfülle, was die Sehnsucht weinend sich verspricht? Ob, vor irgedeinem Weltgericht, sich dies rätselhafte Sein enthülle? Hoffen soll der Mensch! Er frage nicht!)

Danke!

  Answer: An die Hoffnung op. 94
Beethoven-Archiv answered on 22.02.2005:
Dem schon einmal (1805) als op. 32 vertonten, dreistrophigen "Lied an die Hoffnung" aus Christoph August Tiedges "Urania" hat Beethoven bei der 2. Komposition (Op. 94) die einleitende, durch das freie Metrum abgehobene (also im Text nicht zum "Lied" gehörige) Strophe "Ob ein Gott sei?..." vorangestellt. Da diese 5 Verse in der zu op. 32 benutzten Ausgabe noch nicht existierten, muß Beethoven für op. 94 eine neuere Ausgabe zur Verfügung gestanden haben. Im Oktober 1811 schrieb er an den Dichter, den er im Sommer persönlich kennenglernt hatte, und bat um die Neuauflage. In Beethovens Nachlaß befand sich die "Urania"-Ausgabe von 1808; in ihr steht die einleitende Strophe.
Diese und andere Informationen finden Sie übrigens in der neuen, vom Beethoven-Archiv Bonn herausgegebenen kritschen Gesamtausgabe der Werke Beethovens. (Vgl. Band "Lieder und Gesänge mit Klavierbegleitung", mit kritischem Bericht, G. Henle Verlag, München.)

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