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Thema: Forschungsproblem Fidelio
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Julia Böhle wrote on 04.01.2006:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich soll in Form eines Dossiers in meinem Musikstudium ein aktuelles Forschungsproblem der Oper Fiedelio finden. Leider haben meine Recherchen in alten Aufsätzen und Werkinterpretationen noch keinen Erfolg bringen können. Alle Probleme wurden schon aufgedeckt. Gibt es noch Unklarheiten oder Verwechselungen, bei den 3 Fassungen oder handelt es sich um die Partitur? Bitte geben Sie mir einen Tip. Vielen Dank Julia Böhle |
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Answer: Forschungsproblem Fidelio
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Helga Lühning answered on 09.01.2006:
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Sehr geehrte Frau Böhle,
ich weiß zwar nicht, was für ein Musikstudium Sie absolvieren und wie schwer die Fragen sein dürfen, aber hier sind ein paar Anregungen:
Wann komponierte Beethoven das Melodram?
Wie kam er überhaupt auf die Idee, ein Melodram in die Oper einzubeziehen?
Stimmt es, daß er die Vertonung von "Vestas Feuer" abbrach, weil der Text zu schlecht war?
Kannte Beethoven andere Kompositionen des "Leonore"-Stoffes, als er seine Oper schrieb? Wenn ja - welche? Wie kann man das feststellen?
Und zum Mozart-Jahr: Welche Nummern aus welchen Opern von Mozart haben bei der Disposition des "Fidelio" Pate gestanden?
Viel Spaß bei der Lösung der Forschungsfragen! |
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Answer: Forschungsproblem
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Dr. Michael Krüger answered on 30.08.2006:
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Ich hätte auch eine Anregung, auf die ich beim Hören gestoßen bin:
Man liest immer, dass Beethovens Fidelio stark von Mozart beinflusst sei. Insbesondere eine Arie der Fiordiligi aus "Cosi fan tutte" soll "Pate" bei der Leonoren-Arie gestanden haben. Aber wenn man sich mal Glucks "Iphigenie auf Tauris" anhört, wird man zu diesem Werk sehr viele -viel mehr?- Parallelen feststellen können. Diese scheinen in der Forschung bislang völlig unbeachtet. Dabei bezeichnete Beethoven diesen Komponisten immer wieder als einen der größten.
Also mein Fragenvorschlag: Worin zeigen sich bei Beethovens Fidelio Parallelen zu Glucks Iphigenie auf Tauris ? |
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