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Thema: Taktzahlen
binh-an dang schrieb am 06.01.2009:
ich verfasse im moment meine facharbeit für den leistungskurs musik über das thema: der einfluss mozartscher werke auf das frühwerk beethovens exemplarisch dargestellt an mozarts violinsonate in G-dur (KV 379) und beethovens Klavierquartett in Es-Dur (WoO 36). dabei ist mir aufgefallen, dass bei beethoven der 2. satz mit einem attaca an den ersten satz gebunden ist und der 2. satz bei der taktangabe wieder mit takt 1 beginnt. dagegen gibt es bei mozart keine "attaca"-angabe, jedoch gehen die taktzahlen vom ersten satz weiter. jetzt stelle ich mir die frage, ob die angabe der taktzahlen verlegerbedingt sind, oder von beiden komponisten beabsichtigt wurden?

  Antwort: Taktzahlen
Friederike Grigat, Beethoven-Haus antwortete am 08.01.2009:
Sie vermuten ganz richtig, die Taktzahlen stammen nicht von den Komponisten, sondern vom Verleger. Taktzahlen wurden erst sehr spät im 19. Jahrhundert eingeführt. In Notenausgaben zu Mozarts und Beethovens Zeit gab es noch keine Taktzählung. Schauen Sie sich zum Beispiel die Erstausgabe von WoO 36 in unserem Digitalen Archiv an: http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=&template=dokseite_digitales_archiv_de&_eid=&_ug=&_werkid=177&_dokid=T00017241&_opus=WoO%2036&_mid=Werke%20Beethovens&_seite=1

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