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Silke Bettermann, Beethoven im Bild.
Die Darstellung des Komponisten in der bildenden Kunst vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Bonn, 2012
(Publications for enthusiasts and music lovers)

89,00 Euro
Order at Carus-Verlag

416 Seiten mit 225 Abbildungen, davon 80 ganzseitig

About the author/editor:

Dr. Silke Bettermann studierte Kunstgeschichte und Klassische Archäologie in Bonn. Ab 1995 Zweitstudium der Sozialen Verhaltenswissenschaften und der Pädagogik an der Fernuniversität/Gesamthochschule Hagen. Seit 1997 für das Beethoven-Haus als Kunsthistorikerin im Bereich der wissenschaftlichen Erschließung der Bildersammlung, der Ausstellungsbetreuung und der Museumspädagogik tätig. Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Fragen der historischen Beethoven-Ikonographie; Beethoven in der bildenden Kunst - Veränderungen und Entwicklungen in der Darstellung Beethovens seit Mitte des 19. Jahrhunderts.

Abstract:

Kein Komponist wurde so häufig dargestellt, keiner war als Sujet der bildenden Kunst so beliebt wie Ludwig van Beethoven. Dabei spielte nicht nur sein Konterfei eine Rolle, die Darstellung Beethovens wurde auch in vielerlei Kontexte eingebettet. Überraschend ist deren große Vielfalt: Beethovens Geburt, sein Tod, seine Beziehungen zu Frauen, seine Schwerhörigkeit und Isolation, sein Temperament - der ganze Mensch faszinierte und inspirierte Künstler unterschiedlichster Metiers.
Silke Bettermanns Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Auseinandersetzung bildender Künstler mit Beethoven, von den frühen authentischen Portraits bis hin zu modernen Interpretationen der Gegenwart, und berücksichtigt zugleich die verschiedenen Gattungen: Malerei, Graphik, Plastik, Denkmalkunst, Medaillen aber auch Performances. Ein Überblicks-Essay sowie 50 ausgewählte Beispiele stellen die Fülle der Themen und Ansätze vor, die von Malern, Graphikern und Bildhauern aufgegriffen wurden. Das Buch gibt damit zugleich Einblick in die Art, wie bildliche Darstellungen unser Beethoven-Bild prägten und zur Mythenbildung um den Komponisten beitrugen.

Sponsors:

Die Publikation wurde durch den Landschaftsverband Rheinland sowie durch die Gielen-Leyendecker-Stiftung gefördert.