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Kollage
 
 

Freundschaft

 

"Der Grund der Freundschaft heischt die größte Aehnlichkeit der Seelen und Herzen der Menschen."

Beethoven an Ferdinand Ries (Fragment), Baden, 24. Juli 1804 (BGA 186).

Möglicherweise ein Zitat oder eine sprichwörtliche Sentenz. 1817 notierte Beethoven in seinem Tagebuch: 'Wahre Freundschaft kann nur beruhn auf der Verbindung ähnlicher Naturen', vgl. Maynard Solomon, Beethovens Tagebuch, Bonn 1990, S. 107 und 172.

Original nicht bekannt; Text nach dem Erstdruck in Wegeler/Ries S. 132 ff.



"Wahre Freundschaft kann nur beruhn auf der Verbindung ähnlicher Naturen"

In sein Tagebuch, 1812-1818.

Wahrscheinlich ein Zitat eines antiken Autors. So heißt es zum Beispiel bei Plutarch, dass "Bey den mehresten die Freundschaft durch die Gleichheit des Charakters und der Neigungen entstehe ... und der Ursprung der Freundschaft in der Gleichheit liegt"; siehe Plutarchs moralische Abhandlungen in der Übersetzung von Kaltwasser, Bd. I, S. 166 und 313. Man vergleiche das griechische Sprichwort "Ähnlichkeit der Sitten ist für dauernde Freundschaft das sicherste Band". Beethoven drückt eine vergleichbare Ansicht in einem Brief an Ferdinand Ries vom 24. Juli 1804 aus: "Der Grund der Freundschaft heischt die größte Aehnlichkeit der Seelen und der Herzen der Menschen".

Beethovens Tagebuch: 1812-1818, hrsg. von Maynard Solomon, Bonn: Beethoven-Haus, 2. Auflage, 2005, S. 89



"Einmal kam er im Frühling, brachte uns Veilchen mit den Worten: 'ich bringe Ihnen den Frühling'"

Zugeschrieben. Fanny Giannattasio del Rio schreibt in ihrem Tagebuch über diese angebliche Äußerung Beethovens.

Giannattasio del Rio, Fanny: Aus Beethovens spätern Lebensjahren: 1. Mittheilungen aus einem Tagebuch, 1857, in: Die Grenzboten, 16 (1857), 1. Semester, 2. Band, S. 27



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