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Kollage
 
 

Komponisten

 

"O lieber Papa! Sie sind sehr gütig, aber es ist doch noch lange keine 'Schöpfung'"

Zugeschrieben. Angeblich 1801 zu Haydn, nachdem dieser Beethovens Ballett lobte.

Kerst, Friedrich: Die Erinnerungen an Beethoven, gesammelt und hrsg. von Friedrich Kerst, Bd. 1, Stuttgart: Julius Hoffmann, 1913, S. 109



"wie ich neulich zu einem guten Freunde von mir komme, und er mir den
Betrag von dem, was für dieTochter des unsterblichen Gott's der Harmonie gesammlet worden, zeigt, so [...]"

Beethoven an Breitkopf & Härtel in Leipzig, Wien, 22. April 1801 (BGA 59).
Beethoven bezieht sich auf eine Sammlungsaktion zugunsten der Regina Susanna Bach (1742-1809), der jüngsten Tochter Johann Sebastian Bachs, die durch einen Aufruf von Friedrich Rochlitz im Intelligenz-Blatt Nr. 13 zur AMZ 2 vom Mai 1800, Sp. 56, ins Leben gerufen worden war.

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 7



"schreiben sie mir geschwind wie das am besten möglich sey, damit es geschehe, ehe unß diese Bach stirbt, oder ehe dieser Bach austroknet und wir ihn nicht mehr tränken können -"

Beethoven an Breitkopf & Härtel in Leipzig, Wien, 22. April 1801 (BGA 59).
Beethoven hatte erklärt, er werde eins seiner neuesten Werke zum Besten der Regina Susanna Bach, Tochter Johann Sebastian Bachs, im Breitkopf-Härtelschen Verlage herausgeben, damit sie einen Vorteil daraus gewinnen könne; Beethovens Vorhaben wurde jedoch nicht verwirklicht.

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 7



"ich behaupte fest, nur Mozart könne sich selbst vom Klavier auf andere Instrumente übersetzen, sowie Haydn auch - und ohne mich an beide große Männer anschließen zu wollen, behaupte ich es von meinen Klaviersonaten
auch,"

Beethoven an Breitkopf & Härtel in Leipzig (Fragment), Wien, 13. Juli 1802 (BGA 97).

Original nicht bekannt; Text nach Thayer II, S. 183. Thayer lag eine heute verschollene Abschrift des Briefes aus dem Nachlaß Otto Jahns vor, aus der er nur den vorliegenden Abschnitt veröffentlichte.



"Nicht entreiße Händel, Haydn, Mozart ihren Lorbeerkranz; ihnen gehört er zu, mir noch nicht."

Beethoven an Emilie M. in Hamburg, Töplitz, 17. Juli 1812 (BGA 585).

Original nicht bekannt; Text nach dem Erstdruck: Thayer III, S. 205. Dort lautet die Quellenangabe: "Mitgetheilt von Herrn Matthias Sirk aus Gratz in Steiermark".



"für Haendel ein eigenes Gestelle – Dieß Gestelle muß bey jeder Lücke eine Leiste haben, welche leicht beweglich zu machen so für größere und kleinere Bücher."

In sein Tagebuch, 1812-1818.

Obwohl in lateinischen statt deutschen Buchstaben geschrieben, ist nicht ganz sicher, ob Beethoven mit "Haendel" hier tatsächlich den Komponisten gemeint hat oder nicht doch Geschäftspapiere.

Beethovens Tagebuch: 1812-1818, hrsg. von Maynard Solomon, Bonn: Beethoven-Haus, 2. Auflage, 2005, S. 99



"Genie hat doch nur unter ihnen der Deutsche Händel u. Seb. Bach
gehabt,"

Beethoven an Erzherzog Rudolph in Baden, Mödling, 29. Juli 1819 (BGA 1318).

Wien, Gesellschaft der Musikfreunde, A 84/112; vgl. auch Thayer, Alexander Wheelock: Ludwig van Beethovens Leben. Band 4, Berlin, 1872, S. 168



"Mozart's grösstes Werk bleibt die Zauberflöte; denn hier erst zeigte er sich als deutscher Meister."

Zugeschrieben. Angeblich im Jahr 1820 zu dem Musiker Ignaz von Seyfried.

Ludwig van Beethoven's Studien im Generalbass, Contrapunkt und in der Compositionslehre: mit Beethoven's Portrait und Facsimile nebst anderen artistischen Beilagen, aus dessen handschriftlichem Nachlasse gesammelt und hrsg. von Ignaz von Seyfried, zweite revidirte und im Text vervollständigte Ausgabe, von Henry Hugo Pierson, (Edgar Mannsfeldt), Leipzig; Hamburg; New York, NY: Schuberth, 1853, Anhang S. 21



"Händel ist der größte Componist, der je gelebt hat."

Zugeschrieben. Ein Brief vom Sommer 1823 über diese angebliche Äußerung Beethovens. Tyson identifiziert den Autor als Johann Reinhold Schultz. Er widerspricht Friedrich Kerst, der Edward Schulz als Autor dieses Briefes nennt (s. Die Erinnerungen an Beethoven, Bd. 2, S. 58).

Schultz, Johann Reinhold: A Day with Beethoven. Extract of a Letter from Vienna to a Friend in London, in: The Harmonicon, Vol. 2, Nr. 13 vom Januar 1824, S. 11; zitiert nach Thayer, Alexander Wheelock: Ludwig van Beethovens Leben, Band 4, Berlin, 1879, S. 457



"allzeit habe ich mich zu den Größten Verehrern Mozarts gerechnet, u. werde es bis zum lezten LebensHauch"

Beethoven an Abbé Maximilian Stadler, Wien, 6. Februar 1827 (BGA 2113).

Prag, Památník Národního Písemnictví (Museum des Nationalen Schrifttums)



"er räumte ein, […] nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen, wegen seines unendlichen unausschöpfbaren Reichthums von Toncombinationen und Harmonien. Bach sei das Ideal des Organisten"

Zugeschrieben. Karl Gottlieb Freudenberg erzählt von seiner Bekanntschaft und einem Gespräch mit Beethoven.

Freudenberg, Karl Gottlieb: Erinnerungen aus dem Leben eines alten Organisten, Hg. Wilhelm Viol, Breslau: Leuckart 1817, S. 39-44; vgl. auch Thayer, Alexander Wheelock: Ludwig van Beethovens Leben, Band 5, Berlin, 1879, S. 224



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