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Ausgewählte Ausstellungsstücke des Museums

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Beethoven-Porträt von Joseph Karl Stieler
 
  Das berühmteste Beethoven-Porträt hat wie kein anderes die Vorstellung von der Persönlichkeit und der Erscheinung Beethovens geprägt und daher zum "Mythos Beethoven" beigetragen. Stieler scheint in seiner idealisierenden und heroisierenden Darstellung des Komponisten zugleich dessen schöpferischen Genius eingefangen zu haben. Daher verwundert es nicht, daß dieses Porträt Beethovens bis heute am häufigsten als Vorlage für Nachschöpfungen diente (so etwa auch für Andy Warhol). Man könnte vermuten, die Idealisierung sei Verfremdung und möglicherweise der Verlegenheit entsprungen, daß der Maler nicht bis zu Beethoven vorgedrungen sei. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Aus Beethovens Konversationsheften wissen wir, daß Stieler immerhin vier Sitzungen zugestanden bekam, und zwar von Februar bis April 1820. Dieses "Entgegenkommen" - Beethoven empfand solches Stillsitzen als "eine Art Buße" - verdankte Stieler nicht nur seinen künstlerischen Fähigkeiten, sondern auch den Auftraggebern Franz und Antonie von Brentano. Ihnen machte Beethoven gerne dieses Zugeständnis, da er mit beiden seit 1809 in engem Kontakt stand und sie einmal als seine "beste Freunde der Welt" bezeichnete.

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