Zitate von Beethoven
Über die Natur: "Allmächtiger im Walde! Ich bin
selig, glücklich im Wald: jeder Baum spricht durch dich. – Oh Gott, welche
Herrlichkeit! In einer solchen Waldgegend, in den Höhen ist Ruhe, Ruhe ihm zu
dienen." Tagebuchnotizen von 1815
"Durchirren sie die heimlichen Tannenwälder, so denken sie,
daß da Beethoven oft gedichtet, oder wie man sagt componirt" Brief an Nannette Streicher vom 20. Juli
1817
"geben doch Wälder Bäume Felsen den Widerhall, den der
Mensch wünscht" Brief an Therese Malfatti
von Ende Mai 1810
Über Mozart: "Opern wie 'Don Juan' oder 'Figaro'
könnte ich nicht komponieren: dagegen habe ich einen Widerwillen. Ich hätte
solche Stoffe nicht wählen können, sie sind mir zu leichtfertig." Gespräch mit dem Musikreferenten Ludwig
Rellstab, 1822
"Mozarts größtes Werk bleibt 'Die Zauberflöte', denn hier
erst zeigte er sich als deutscher Meister." Gespräch
mit dem Musiker Ignaz von Seyfried, 1820
Über Johann Sebastian Bach: "Nicht Bach, sondern Meer
sollte er heißen, wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an
Tonkombinationen und Harmonien. Bach ist der Urvater der Harmonie."
Über die Heimat: "als eine der glüklichsten
Begebenheiten meines Lebens betrachten, wo ich euch wieder sehen und unsern
Vater Rhein begrüßen kann." Brief an Franz Gerhard
Wegeler vom 29. Juni 1801
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