Zitate über Beethoven
Robert Schumann: "Wie Italien sein Neapel hat, der
Franzose seine Revolution, der Engländer seine Schiffahrt usw., so der Deutsche
seine Beethovenschen Sinfonien" Robert Schumann, Neue
Sinfonien für Orchester, 1839
Hector Berlioz: "Beethoven hat mir eine neue Welt der
Musik eröffnet, wie Shakespeare mir ein neues Universum der Poesie enthüllt
hatte." Memoiren, erschienen 1865/70
Richard Wagner: "Ich glaube an Gott, Mozart und
Beethoven, ingleichem an ihre Jünger und Apostel" Ein deutscher Musiker in Paris, 1840/41
Johann Wolfgang von Goethe: "Zusammengefaßter,
energischer, inniger habe ich noch keinen Künstler gesehen. Ich begreife recht
gut, wie er gegen die Welt wunderlich stehn muß." Brief an seine Frau
Christiane vom 19. Juli 1812
"Sein Talent hat mich in Erstaunen gesetzt; allein er ist
leider eine ganz ungebändigte Persönlichkeit, die zwar gar nicht Unrecht hat,
wenn sie die Welt detestabel findet, aber sie freylich dadurch weder für sich
noch für andere genußreicher macht." Brief
an Zelter vom 2. September 1812
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: "Ich verneige mich vor
der Größe einiger seiner Werke, aber ich liebe ihn nicht. Meine Haltung ihm
gegenüber erinnert mich daran, wie ich als Kind Jehova empfunden habe. Ich
hegte ihm gegenüber Gefühle der Bewunderung, aber auch der Angst." Tagebucheinträge vom 20. September und 2.
Oktober 1886
Mozart soll gesagt haben: "Auf den gebt Acht, der
wird einmal in der Welt von sich reden machen."
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